* Startseite     * Archiv     * Kontakt     * Abonnieren



* Links
     The (British) Club
     Gulfnews
     Etihad






Was Frauen wirklich meinen ...

Der besagte Tag im Club hat mit sich gebracht, das Sonny zur alten Wasserratte geworden ist, die er vorher war, allerdings nur auf sicherem Terrain, d.h. wenn er Boden unter den Fuessen hat. Tags drauf waren wir nochmal im Club und da ergab sich folgende schoene Geschichte:
Sonny, nun schon vertraut mit den Oertlichkeiten trifft unter dem Clown aus dessen Haaren Wasser auf den Boden faellt ein Maedchen, ca.1 Jahr aelter als er. Er unternimmt nach Abschaetzung und fuer gut befunden erste zarte Annaeherungsversuche. Er laeuft dem Maedchen ohne Worte einfach hinterher. Am Anfang geschmeichelt laeuft sie dann doch immer schneller, schlaegt einige Haken um den laestigen Verehrer loszuwerden, doch weit gefehlt. Hat unser Sohn erst einmal Feur gefangen, laesst er nicht mehr so schnell locker. Nun verlagert sich das Maedchen auf Konversation. Sie schreit ihm mehrfach „No“ und als das nicht fruchtet „I said: no“ entgegen. Nach mehrmaligem Wiederholen laesst Sonny nun von ihr ab. Wahrscheinlich denkt er „nun gut, wer nicht will...“ und dreht sich zu den anderen Kindern um und schaut interessiert zu, was die so treiben.
Nur, so schnell geben Maedchen ja nicht auf. Die kleine Hexe turnt nun ihrerseits solange um Sonny herum, bis er sie wieder bemerkt und sich wieder um sie bemueht. Das Spiel beginnt von vorne. Nach mehrmaligen no’s und „I said: no“ ’s wird nun die Flucht zum Vater eingeschlagen. Respektsperson, welcher ein Vater von einem Maedchen nun mal ist, oder sein sollte, begibt sich Sonny ohne Umwege zu demselben, baut sich vor ihm auf und sagt...nichts. Guckt nur. Das Maedchen (in seines Papas Armen mutiger) schreit wieder ihre no’s dem Sonny entgegen. Als dieser abdreht beginnt das Spiel von vorne.
Da sagt mein Herzblatt zu seinem Sohn: „mein Sohn, das ist vielleicht der beste Rat den ich dir diesbezueglich mit auf deinen Lebensweg mitgeben kann: Wenn Frauen „nein“ sagen meinen sie eigentlich „ja“.
Ja, so sind sie, .....die Maenner..... (M)
9.10.06 11:56


Baden

Der Schreck sitzt tief - bei Sonny und Eltern. Und auch wenn es nun schon ein paar Tage her ist, so sind die Nachwirkungen noch heute zu spueren: Wasser, Badebecken und Pools werden seither mit greosserem Respekt behandelt. War Sonny bisher einer der groessten Wasserratten, so ist er jetzt vorsichtiger, ja fast aengstlicher. Vor etwa einer Woche hat es angefangen. Unsere kleine Familie vergnuegte sich im Pool auf dem Hoteldach. Wie immer hatte Sonny grossen Spass daran. Manchmal lag er in seinem Schwimmring und schwam mit Mama um die Wette, dann wieder bestand er darauf den Schwimmring auszuziehen und von Papa durch das Wasser geschoben, gezogen und geworfen zu werden. Ohne Furcht oder Scheu beanspruchte er den ganzen Pool fuer sich und spritzte in alle Richtungen um sich. Doch dann traute er sich wohl zu viel zu. Waehrend Papa die Prinzessin am Beckenrand wieder etwas mehr in den Schatten verlegte und Mama nach der Plantschente fahndete die ein gewisser Herr ins Wasser geworfen hatte, sprang er ohne Schwimmhilfe oder Vorwarnung ins Wasser. Gluecklicherweise schlug er sich dabei nicht den Kopf am Beckenrand an, sondern geriet „nur“ fuer wenige Sekunden unter Wasser. Dennoch war es dannach vorbei mit dem vorbehaltlosem Zutrauem zum nassen Element. Zwar konnten wir ihn nach einigen gemeinsamen Minuten im Wasser wieder dazu bewegen sich etwas aus Papas Armen zu loesen und in seinem Schwimmring treibend durch das Wasser zu gleiten. Waehrend man vorher jedoch darauf achten musste, dass er einem nicht davonschwimmt, so betsnad er nun auf staendigen Handkontakt zu einem Elternteil.

Gestern waren die beste Ehefrau von allen und die Kinder mit der Frau eines Arbeitskollegen und deren 7 Monate alten Sohn im Club. Auch dort musste Mama den vormalig so abenteurlustigen Raeuber bei seinen Wanderungen durch das nur wenige cm tiefe Kleinkinderbecken immer an der Hand begleiten. Um jedoch keine groessere Abstinenz aufkommen zu lassen, gehen wir morgen wieder in den Club. Und schliesslich gibt es dort wochenends auch ein reichhaltiges Fruehstuecksbuffet am Pool – naja, so ganz uneigennuetzig ist diese „Therapie“ nicht.

(D)
1.10.06 06:39


Kaltes Wasser

Nun, das mit dem Wasser ist so eine Sache. Dreht man den Kaltwasserhahn auf hat man fuer ca. 20 Sekunden kaltes Wasser, dann wird es angenehm warm. Wenn ich angenehm sage, meine ich es auch so. Dreht man im Vergleich naemlich den Heisswasserhahn auf, so ist das Wasser erst mal kalt und das fuer ca. 40 Sekunden. Dann wird es allerdings wirklich heiss und wenn ich heiss sage, dann meine ich das auch so. Wenn man also wirklich kaltes Wasser braucht und das moeglichst schnell empfiehlt es sich, das heisse Wasser aufzudrehen. Man muss eben nur wieder rechtzeitig abdrehen. Also, fuer die Dusche das kalte Wasser aufdrehen und fuer den kalten Schauer dananch das heisse Wasser aufdrehen. Alles etwas crazy.

Nun bin ich mal gespannt, wie das im Winter wird, wenns dann abends und morgens auch mal 10 Grad hat und man schon mal ein Jaeckchen braucht...

26.9.06 10:25


Benzin

Das Benzin hier billiger sein wuerde als in Good Old Germany war ja schon klar. Doch die heutige Zeitungsmeldung hat mich schon ueberrascht: Der lokale, staatseigene Benzinstellenkonzern fuehrt naechsten Monat jetzt neben Super und SuperPlus auch Normal-Benzin ein, weil das ja billiger waere. Nachzulesen bei http://www.gulfnews.com/business/Automobiles/10070167.html. Waerend in Europa das Benzin immer teurer wird, fuehren die Oelkonzerne Premiumprodukte mit 100 Oktan ein; im Mittleren Osten aber fuehren die Oelkonzerne Economy-Produkte ein, um das benzin billiger zu machen. Verrueckte Welt. Nur mal zum Verstaendniss die heisigen Benzinpreise (per aktuellem Wechselkurs):

SuperPlus: 0,381 Euro/ Liter

Super: 0,353 Euro/ Liter

und in Zukunft Normal: 0,305 Euro/ Liter

d.h. wenn ich meinen 70l Tank nicht mehr mit SuperPlus, sondern mit Normal betanke spare ich doch ca. 5,50 Euro. Gut andererseits entspricht dass zweieinhalb Hand-Autowaeschen oder 5 Taxi-Fahrten ins Buero - sollte man sich doch ueberlegen ...

26.9.06 07:29


Zelte

Ich kann's noch nicht wirklich glauben. Die Zelte in Deutschland sind nun endgueltig abgebrochen. Das naechste mal kommen wir nicht als Buerger, sondern als Gaeste nach Deuschland.

Ich dachte eingentlich, ich waere gut vorbereitet auf den Umzug. Als die aber ankamen und loslegten war alles anders. Um 7.50h laeutet es. Ich denke, boah, sind die puenktlich. Aber nein, es war die Oma, die Bjarne abholt. Bis das Auto beladen ist mit all den Sachen, die sie noch mitnehmen moechte ist fast eine Stunde rum. Dann fahren sie los.Ich winke zum Abschied und bin froh, das er gut untergebracht ist und mir nicht zwischen den Fuessen rumlaeuft.

Ich muss noch Geschirr spuelen, Koffer packen, die letzten Handtuecher waschen, Ylva fuettern, hab ich an alles gedacht, was noch in den Koffer muss? Nein, hier ist noch was, dort liegt noch was, oh man ... das hab ich auch vergessen...ups es laeutet...schon?...jetzt wirds ernst...Lageplan besprechen...Ylva ferig fuettern... ja bitte?...nein, das bleibt da...stop, das muss mit...Froesche, ja, ein schoenes Hobby...ihr meint das passt alles?...bin gespannt...welche Pizza fuer wen?...ich hol mal die Pizza ab...mein rechtes Auge tut weh... wie es wird knapp, ihr habt doch gesagt, das passt alles... ich weiss nicht, was ich noch da lassen soll, wir haben schon alles ausgemistet...B. hat gesagt etwas in der Groesse des Kuechenschrankes, es ist schon viel mehr da geblieben...mein rechtes Auge tut weh...nein, ich seh nicht ein noch mehr zu bezahlen, wenn ihr falsche Auskuenfte gebt...David anrufen...Firma anrufen...David ruft Firma an...Firma ruft mich an...ich ruf David an...mein rechtes Auge tut weh...ich muss jetz erst mal die Linsen rausnehmen...ok, schaut was ihr in den Container bekommt, lasst evtl. das Sofa draussen...hier noch Geld fuer ein Bier...Tschuesss......

Atmen!

Ylva, das geduldigste Kind von Welt einpacken und ab nach Eisingen zu Oma und Bjarne. Wenn nur das rechte Auge nicht so weh taete. Die Fahrt ist ein Abenteuer. Ab und zu seh ich nicht sehr viel, weil das rechte Auge so traent.

Bjarne freut sich mich zu sehen, ist aber doch very bussy. spielen, Zaehne putzten, umziehen fuer die Nacht,singen, erst mit Oma, dann mit Mama. Es ist 9.45pm als er endlich die Augen schliesst. So, jetzt Ylva umziehen, stillen und ab ins Bett.

Endlich schlafen. Das rechte Auge traent. Ich falle in einen unruhigen Schlaf. Mist, das Liederbuch von Ingeborg vergessen in den Koffer zu tun. Wo ist der Fotoapparat? Mist in einer Umzugskiste. Oh, was wird David dazu sagen. Der reisst mir den Kopf ab. Ich hab vergessen den Umzug zu dokumentieren, wie eigentlich abgesprochen. Ylva regt sich. Jetzt schon? Ich will doch schlafen. Komm Ylva, noch ein Stuendchen...

19.9.06 11:47


Abschied

Heute war also der grosse Tag: Moebel verpackt, Container beladen, Wohnung ausgeraeumt. Die beste Ehefrau von allen musste das alles alleine organisieren und dochstehen - und sie hat es gemeistert. Bald sitzt sie sowie Sunny und die Prinzessin im Flieger und kommen zu mir ;-) Und obwohl ich relativ weit weg bin von dem Geschehen, so ist es doch ein komische Gefuehl. Es wird ernst - doch etwas mehr als eine gewoehnliche Dienstreise. Aufregend und spanned, aber auch wehmuetig ist es mir zumute. Nun da die Zelte in Deutschland abgebrochen sind, beginne ich euch zu vermissen. Ja, auch schon die Tage und Wochen zuvor habe ich manches mal mit Sehnsucht an euch gedacht. Doch so wie ich eben auch waehrend einer Dienstreise and meine Freunde und Familie denke: Dieser Sonnenuntergang koennte meiner Schwester gefallen, jenes Lokal wuerde den ein oder anderen von euch begeistern ... Jetzt geht es also richtig los, unser Abenteuer Abu Dhabi: Welcome abroad, tschuess MwSt-Erhoehung, Ade Kehrwoche; auf Wiedersehen Bergbach, bye bye Rebenhain; seid gegruesst Shisha, Datteln, Wuestennacht. Stay tuned! Don't be a stranger!
15.9.06 21:52


The Club

„Ja das sind Papas Schuhe“, „Nein es sind nicht Deine.“ „Oh ja, Du kannst toll darin laufen und“ -  „NEIN! Werf sie nicht in den“ – Platsch –   „Ja Papas Badelatschen schwimmen, zumindest fuer ein paar Augenblicke“. Schoen zu beobachten wie andere Kinder mit ihren Vatern und Muetter die gleichen Spielchen spielen, wie Sunny mit mir. Doch zugleich etwas schmerzend, denn die beste Ehefrau von allen, Sunny und die Prinzessin sind nicht hier . Nicht hier in "The Club", formerly known as "The British Club". Heute Mittag hat es allerdings eher den Anschein, es sei sagen wir der Schlossgarten Karlsruhes oder der Luisenpark in Mannheim: Junge Familien unterhalten sich angeregt zumeist in Deutsch, manchmal auch in Englisch dazwischen ein paar wenige Italienische, Franzoesische oder Arabische Wortfetzen.
 
Als Nicht-Mitglied war ich heute Morgen Gast meines Kollegen und dessen Frau. Nach dem reichhaltigen Fruehstueck am Pool, verabschiedeten sich diese, da er heute noch zu einer Dienstreise aufbrechen muss. Ich dagegen konnte noch ein wenig die Sonne, das Wasser (alternativ im Pool oder im Meer) und das kuehle Bier geniesen . Und so fuehlt es sich hier fast an, wie auf einer meiner Dienstreisen: Viel Arbeit in irgendwelchen Bueros, die ueberall auf der Welt gleich aussehen, unter der Woche; am Wochenende aber entspannt am Pool liegen und Cocktails schluerfen. So viele Kinder wie hier hatte ich aber dabei bisher noch nicht zur Gesellschaft. So schmerzt es mich mehr als sonst, dass ich meine Eindruecke nicht mit der Familie teilen kann – doch freut es mich um so mehr, dass wir dieses Setting bald jedes Wochenende haben koennen (sofern ich nicht irgendwo auf der Welt auf Dienstreise bin ...)
9.9.06 21:23


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung